Mitwirkende

Die tunesische Schriftstellerin Najet Adouani veröffentlichte sechs Lyrikbände auf Arabisch. 2012 floh sie nach Deutschland.

Der palästinensisch-syrische Dichter und Filmemacher Ghayath Almadhoun lebt seit 2008 in Schweden. Zusammen mit der schwedischen Dichterin Marie Silkeberg publizierte er zwei Gedichtbände, zuletzt „Till Damaskus“ (2014).

Konstantin Ames lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. 2016 brachte er „sTiL.e(zwi)Schenspiele“ heraus.

Friedmar Apel ist Literaturwissenschaftler und Ror-Wolf-Herausgeber. Er lehrt an der Universität Bielefeld.

Birgitta Assheuer ist Sprecherin in Rundfunk und Fernsehen.

Hans Jürgen Balmes ist Programmleiter im S. Fischer Verlag und Mitherausgeber der Neuen Rundschau. 

Die William Blake Klezmatrix Band besteht aus der Posaunistin Annie Whitehead und dem Pianisten Peter Lemer.

Polina Barskova veröffentlichte mehrere Gedichtsammlungen und einen Prosaband. Sie unterrichtet russische Literatur am Hampshire College in Amherst, Massachusetts.

Die Komponistin Carola Bauckholt gewann 2010 den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie Experimentelle Musik. Seit 2015 ist sie Professorin für Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Sabine Baumann ist Übersetzerin und Lektorin im Verlag Schöffling & Co.

Der Lyriker, Prosa- und Hörspielautor Jürgen Becker war Teil der Gruppe 47, deren Preis er 1967 gewann. Zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten, darunter der Heinrich-Böll-Preis 1995, der Uwe-Johnson-Preis 2001 und zuletzt der Georg-Büchner-Preis 2014.

Timo Berger lebt als freier Journalist, Herausgeber und Kurator in Berlin und gründete mit Rike Bolte das lateinamerikanische Poesiefestival Latinale.

Marcel Beyer schreibt Lyrik und Prosa und trat auch als Essayist, Herausgeber und Librettist in Erscheinung. 2016 bekam er den Georg-Büchner-Preis verliehen. Seine Frankfurter Poetikvorlesungen „Das blindgeweinte Jahrhundert“ erscheinen 2017.

Stéphane Bittoun ist Regisseur, Sprecher und Schauspieler.

Nico Bleutge schreibt seit 2001 als freier Literaturkritiker unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung. Seine Gedichte wurden in Anthologien und Literaturzeitungen veröffentlicht. Im März erschien sein Lyrikband „nachts leuchten die schiffe“.

Stéphane Bouquet schreibt neben Gedichten auch Drehbücher und arbeitet als Übersetzer.

Michael Braun ist Literaturkritiker und Herausgeber des „Deutschlandfunk Lyrikkalenders“.

Volker Braun wurde 2000 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Er verfasst Gedichte, Theaterstücke und Prosa. Zu DDR-Zeiten arbeitete er auch als Dramaturg am Berliner Ensemble und am Deutschen Theater Berlin.

Alexandru Bulucz ist Lyriker, Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Mitglied des Kollegs Schreibszene Frankfurt an der Goethe-Universität.

Carolin Callies erhielt für ihr Debüt „fünf sinne und nur ein besteckkasten“ 2015 den Thaddäus-Troll-Preis.

Der deutsch-amerikanische Schriftsteller Paul-Henri Campbell verfasst Lyrik und Prosa, unter anderem „Space Race“ (2015).

Leila Chammaa ist Dolmetscherin und Übersetzerin.

Mara-Daria Cojocaru lehrt Praktische Philosophie an der Hochschule für Philosophie München und veröffentlichte 2016 den Gedichtband „Anstelle einer Unterwerfung“.

Der Lyriker Max Czollek organisiert am Berliner Maxim Gorki Theater die Literaturreihe „Gegenwartsbewältigung“. Zuletzt erschien 2016 der Gedichtband „A.H.A.S.V.E.R“.

Uwe Dierksen ist Posaunist im Ensemble Modern und internationaler Solist. Er komponiert Hörstücke und schreibt Stummfilmmusik im Auftrag der Murnau Stiftung und von ZDF und Arte.

Jörg Döring ist Professor für Neuere deutsche Philologie, Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Siegen.

Der Schweizer Schriftsteller Michael Fehr ist Mitbegründer von Babelsprech zur internationalen Förderung junger Poesie. Für seinen Roman „Simeliberg“ erhielt er den Kelag-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises 2014. Sein neuer Band „Glanz und Schatten“ ist 2017 erschienen. 

Die Gruppe Salon Fluchtentier, bestehend aus Frankfurter Lyrikerinnen und Lyrikern, lädt mehrfach im Jahr in die Romanfabrik und den Elfer Music Club zu verschiedenen Veranstaltungsformaten ein.

Pauline Füg gehört mit Tobias Heyel zum Spoken-Word-Duo. Gemeinsam tanzen sie Verse zu den Elektrobeats von Putte, Skeamo und JulClub.

Heike Gfrereis ist Leiterin der Museumsabteilung im Deutschen Literaturarchiv Marbach derzeit beurlaubt für freie Forschungs- und Ausstellungsprojekte) und Honorarprofessorin an der Universität Stuttgart. 

Nora Gomringer gewann 2015 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Zuletzt erschienen von ihr in diesem Jahr „Moden“ und zusammen mit dem Drummer Philipp Scholz die Lyrik-und-Jazz-CD „Peng, Peng, Peng“.

Matthias Göritz ist Lyriker, Romancier und Übersetzer.

Lavinia Greenlaw schreibt Lyrik, aber auch Romane, Kurzgeschichten und wissenschaftliche Aufsätze. Zuletzt erschien 2014 „A Double Sorrow: Troilus and Criseyde“, angelehnt an die berühmte Versdichtung des mittelalterlichen Dichters Geoffrey Chaucer. 

Jürg Halter ist Schweizer Lyriker und Ex-Rapper.

Josef Haslinger ist Professor für Literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und war bis vor kurzem Präsident des PEN-Zentrums Deutschland.

Die Lyrikerin Judith Hennemann debütierte 2017 mit „Bauplan für etwas anderes“.

Tobias Heyel gehört mit Pauline Füg zum Spoken-Word-Duo. Gemeinsam tanzen sie Verse zu den Elektrobeats von Putte, Skeamo und JulClub.

Michael Hohmann ist Geschäftsführer der Romanfabrik.

Adam Horovitz ist Lyriker, Performancekünstler und Journalist.

Der englische Lyriker und Performancekünstler Michael Horovitz wurde 1935 in Frankfurt am Main geboren. Er hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht und trat unter anderem gemeinsam mit Allen Ginsberg auf. 

Dirk Hülstrunk ist Laut-Poet und Performance-Künstler. 

Norbert Hummelt ist Dichter, Übersetzer und Essayist. Seine Übersetzung von T. S. Eliots "Vier Quartette" wurde im Jahr 2015 veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihm 2016 der Gedichtband „Fegefeuer“.

Der syrische Dichter Yamen Hussein lebt seit 2014 in München. Seine Flucht verarbeitete er in einem in Kürze erscheinenden Lyrikband.

Der Dichter Hendrik Jackson lebt in Berlin und betreibt die Website lyrikkritik.de.

Malte Kleinjung ist Literaturwissenschaftler und Mitarbeiter im Hessischen Literaturforum.

Die Musik des Komponisten Sven-Ingo Koch wird regelmäßig von großen Orchestern und Ensembles, wie dem Ensemble Modern aufgeführt.

Barbara Köhler erhielt 2016 den Peter-Huchel-Preis. Ihr Band Istanbul. zusehends“ wurde 2015 veröffentlicht.

Leonhard Koppelmann ist Hörspiel- und Theaterregisseur. 2016 führte er Regie bei der Hörspielfassung von Frank Witzels „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“. 

Dagmara Kraus, deren Lyrikdebüt „kummerang“ 2012 erschien, pendelt als Lyrikerin und Übersetzerin zwischen Südfrankreich und Berlin. In ihrer letzten Veröffentlichung „wehbuch“ (2016) widmete sie sich dem Klagegesang.

Für ihren Roman „Landgericht“ wurde Ursula Krechel mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Nach einer Auswahl von Gedichten, die 2013 unter dem Titel „Die da“ veröffentlicht wurde, brachte sie 2015 den Essayband „Stark und leise. Pionierinnenheraus“.

Sabine Küchler ist die Leiterin der Hörspielabteilung beim Deutschlandfunk und Lyrikerin.

Jan Kuhlbrodt veröffentlichte 2015 den Gedichtband „Kaiseralbum. Choräle und Kantaten“.

Der Berliner Schriftsteller Björn Kuhligk schreibt Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien im vergangenen Jahr der Gedichtband „Die Sprache von Gibraltar“.

Peter Lemer ist Pianist in der William Blake Klezmatrix Band.

Dong Li ist Lyriker und Übersetzer und war 2015 / 16 Bundeskanzlerstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität Leipzig.

Alexander Losse war viele Jahre Lektor im Stroemfeld Verlag. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen.

Tristan Marquardt ist wie Max Czollek Mitglied des Lyrikkollektivs G13 und veröffentlichte 2013 seinen Debütband „das amortisiert sich nicht“.

Olga Martynova ist Lyrikerin und Romanautorin. Sie gewann 2012 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Der Gitarrist Max Clouth erhielt 2017 das Frankfurter Jazzstipendium.

Alf Mentzer leitet die Literaturredaktion von hr2-kultur. 

Das Ensemble Modern, 1980 gegründet und seit 1985 in Frankfurt am Main beheimatet, ist eines der weltweit führenden Ensembles für neue Musik.

Lothar Müller ist Literaturredakteur bei der Süddeutschen Zeitung und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Valère Novarina ist Dichter, Dramatiker, Essayist, Regisseur und Maler.

Die Gedichte von Gonca Özmen wurden unter anderem ins Deutsche, Englische und Französische übertragen. Sie ist Herausgeberin des Literaturmagazins Palto.

Annette Pehnt lebt als Dozentin und freie Autorin in Freiburg. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane. 2016 hielt sie die Laudatio auf Ror Wolf für den Schiller-Gedächtnispreis.

Steffen Popp ist Schriftsteller und Übersetzer. Sein neuester Gedichtband „118“ (2017) stand auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse.

Marion Poschmann lebt als Schriftstellerin in Berlin. Neben „Geliehene Landschaften“ erschien von ihr 2016 auch der Essayband „Mondbetrachtung in mondloser Nacht“. In diesem Jahr erhielt sie den Deutschen Preis für Nature Writing und den Düsseldorfer Literaturpreis.

Sergio Raimondi ist Schriftsteller und Dozent für zeitgenössische Literatur an der Universidad Nacional del Sur in Bahía Blanca. Er war Mitglied der Dichtergruppe Mateístas, die in den 1980er und 90er Jahren ihre und andere Gedichte verbreitete, indem sie diese in den Straßen von Bahía Blanca an die Wände schrieb.

Die Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin Ilma Rakusa setzt sich für die Vermittlung osteuropäischer Literatur ein und wurde dafür zuletzt mit dem Berliner Literaturpreis geehrt. Sie sitzt unter anderem in der Fachjury des Zuger Übersetzer-Stipendiums. 2016 veröffentlichte sie den Gedichtband „Impressum: Langsames Licht“.

Der Lyriker und Übersetzer Marcus Roloff lebt in Frankfurt am Main. 2015 veröffentlichte er den Gedichtband „Reinzeichnung“.

Thomas Rosenlöcher schreibt Lyrik, Kinderbücher und Essays. 2017 erhielt er die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung.

Jacques Roubaud ist Mathematiker, Dichter, Romancier und Mitglied der Gruppe Oulipo. 

Von Ulrike Almut Sandig erschien 2016 „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“.

Silke Scheuermann lebt als freie Autorin in Offenbach am Main. Für ihre Lyrik und Prosa erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise. Zuletzt erschien 2016 der Roman „Wovon wir lebten“.

Klaus Schöffling ist langjähriger Verleger Ror Wolfs.

Valery Schubinsky ist nicht nur ein viel beachteter Lyriker, sondern auch ein einflussreicher Literaturkritiker und Autor von Biographien von Dichtern der klassischen Moderne.

Tom Schulz arbeitet als freier Autor und Übersetzer unter anderem niederländischer Literatur in Berlin. Sein neuester Gedichtband „Die Verlegung der Stolpersteine“ erschien Anfang 2017.

Daniela Seel ist Lyrikerin und Übersetzerin und betreibt den Berliner Verlag kookbooks, in dem 2015 ihr zweiter Gedichtband „was weißt du schon von prärie“ erschien.

Klaus Siblewski ist Verlagslektor und Professor am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim. Im Luchterhand Literaturverlag hat er Ernst Jandls Werke in 6 Bänden herausgegeben.

Fredy Studer ist Luzerner Schlagzeuger.

Der Saxophonist Moritz Thiele ist seit 2015 festes Mitglied im Landesblasorchester Baden-Württemberg. Außerdem unterrichtet er an der Musikschule Offenbach.

Beate Tröger lebt als freie Journalistin und Literaturkritikerin in Frankfurt am Main.

Manuel Troller ist Gitarrist und Komponist. 

Leopold von Verschuer ist Übersetzer (unter anderem von Valère Novarina), Schauspieler und Regisseur.

Vanessa Vie ist die Lebensgefährtin von Michael Horovitz und Musikerin, Künstlerin und Autorin.

Jan Wagner lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Sein Lyrikband "Regentonnenvariationen" gewann 2015 als erster Gedichtband den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 bekommt Jan Wagner den Georg-Büchner-Preis verliehen. Vorrangig als Lyriker tätig, brachte er 2017 mit "Der verschlossene Raum" seinen zweiten Band mit Essays heraus.

Alexander Wasner ist Literaturredakteur beim SWR. 

Stefan Weidner ist Schriftsteller, Journalist und übersetzt Lyrik aus dem Arabischen.

Annie Whitehead ist Posaunistin in der William Blake Klezmatrix Band.

Herr Wild ist Frankfurter Sampling-Artist und Sound-Designer. 

Insa Wilke ist freie Literaturkritikerin und schreibt unter anderem für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. 

Jan Wilm ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für England- und Amerikastudien der Goethe-Universität.

Von dem Schriftsteller Ron Winkler erschienen bislang vier Gedichtbände, sein neuester Band heißt „Karten aus Gebieten“ (2017).

Uwe Wittstock leitet das Literaturressort beim Magazin Focus. 

Frank Witzel lebt in Offenbach am Main. Sein Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ wurde 2015 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Im Oktober 2017 erscheint sein Gedichtband „Grund unter Grund“.

Astrid Zajdband unterrichtet Europäische Geschichte an der University of Maryland.

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